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Das Märchen von der „Ökojagd“
(Ist „Wald vor Wild“ ökologisch?)
In Zusammenhang mit Bestrebungen der Landesregierung ein neues Jagdgesetz im Saarland zu verabschieden streitet sich aktuell die saarländische Jägerschaft, welcher Jagdverband das bessere Konzept haben soll. Undiskutiert bleibt die Frage, ob diese Jagd unserer Natur tatsächlich dient. Tierschützer und teilweise auch Naturschützer fordern immer wieder ein Jagdverbot.
Wildtierschutz Deutschland
Liebe Freunde des Fuchses,
ich habe heute ein Anliegen, für welches ich um Ihre freundliche Unterstützung bitten möchte:
Protestnote zum Merkblatt Nr. 123 „Tierschutz für Jäger“ an TVT - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., kurz TVT, hat für viele Aspekte ihrer Arbeit meine volle Sympathie, nicht jedoch für die Äußerungen des Arbeitskreises ‚Wildtiere und Jagd‘ in seinem Merkblatt Nr. 123 „Tierschutz für Jäger“. Dort heißt es zum Fuchs:
Marodierende Reh-, Hirsch- und anderen Wildbestandhorden müssen zur Strecke gebracht werden
“Es ist bestimmt kein schönes Gefühl, wenn man durch die Medien erfährt, dass in der eigenen Heimatstadt ein Psychopath auf freiem Fuß herumläuft und von der Polizei gesucht wird. Wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass dieser Irre bewaffnet und gewaltbereit ist und schon eine gruselige Blutspur hinterlassen hat, ist das für manche Nervenkostüme wahrscheinlich bereits Anlass genug, um im Gesamtkörper Roten Alarm auszurufen und dem Schließmuskel für den Fall einer Begegnung die Erlaubnis zur eigenständigen und toilettenbesuchunabhängigen Arbeitsverweigerung zu erteilen. Diese an sich schon sehr horrormäßige Vorstellung wird aber bei mir in der Gegend noch getoppt, denn wie ich heute mal wieder aus der Zeitung erfuhr, haben sich die irren Massenmörder in meiner Nachbarschaft nicht nur solidarisiert und zusammengerottet, nein, sie halten sogar ganz offizielle Versammlungen ab und haben Staat, Presse und manche Teile der Bevölkerung auf ihre Seite gebracht oder zumindest eine Toleranz ihres blutigen Handwerks erreichen können. Gelungen ist ihnen diese ethische Ungeheuerlichkeit durch das geschickte Auswählen einer absolut recht- und wehrlosen Opfergruppierung, die obendrauf noch nicht mal eine menschliche Sprache beherrscht und deshalb den meisten Homo Sapiens am sprichwörtlichen Arsch vorbeigeht, da ihr persönlicher Egoismus-Kosmos nicht tangiert wird.
Finstere Gestalten organisieren Pro-Jagd-Demo in Luxemburg
Der luxemburgische Jagdverband FSHCL hatte für dem 30.4.2011 zu einer Demo "Pro Jagd und Natur" aufgerufen. Mit unter den JägerInnen der ehemalige Wettermoderator "Max Kuborn" und auch Bürgermeister Helminger gesellte sich kurz zu den JagdbefürworterInnen und bekam eine orange Kappe geschenkt. Mehr
Hirsch steigt ins Hotel ein
Das legendäre Hotel Real im Kern des Liechtensteiner Hauptortes Vaduz hat am Mittwochabend Besuch von einem ungewöhnlichen Gast erhalten. Ein Hirsch drang in das Gebäude ein. Was das Tier offenbar nicht wusste: Das Hotel ist seit vier Monaten geschlossen.
Der dreijährige Hirsch sei vermutlich vom Wald oberhalb Vaduz gekommen, sagte Jagdleiter Markus Meier am Donnerstag zu einem Bericht der Zeitung "Liechtensteiner Vaterland". Das Tier rannte quer über einen Verkehrskreisel, dann in Richtung Vaduzer "Städtle".
Die Deutsche Wildtier Stiftung und das Bundesamt für Naturschutz starten Rettungsprojekt für den Schreiadler
Nachdem Bachstelze und Feldlerche, Weißstorch und Hausrotschwanz bereits vor Wochen aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt sind, haben jetzt auch die ersten Schreiadler ihre Brutgebiete in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erreicht. Mittlerweile brüten weniger als 100 Paare des vom Aussterben bedrohten Schreiadlers (Aquila pomarina) in Deutschland. Um den so selten gewordenen „Pommernadler“ zu retten, hat die Deutsche Wildtier Stiftung ein neues Schutzprojekt gestartet. Neben der maßgeblichen Förderung durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) wird das Projekt auch durch das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Mit rund 1,5 Millionen Euro sollen in fünf Schreiadlerlebensräumen modellhaft Maßnahmen zum Schutz des Schreiadlers erprobt und die Vorkommen so langfristig gesichert werden.
Nachwuchs am Fuchsbau: 70 Organisationen protestieren gegen erbarmungslose Bejagung
In diesen Wochen stellt sich in vielen Fuchsbauen Nachwuchs ein: Nach einer Tragzeit von durchschnittlich 53 Tagen bringt die Füchsin im April ihre Jungen zur Welt. Nachstellungen durch Jäger sorgen jedoch allzu oft dafür, dass das Familienidyll nicht lange währt. Eine Initiative von 70 Organisationen setzt sich daher für eine umfassende Schonzeit für Alt- wie Jungfüchse ein.
Initiative "Schonzeit für Füchse" erhält politische Unterstützung
Füchse werden in den meisten Bundesländern wie kaum ein anderes Wildtier verfolgt - ganzjährig ohne reguläre Schonzeit. Der Gesundheitspolizist unserer Wälder wird dabei oft wie ein Schädling behandelt und auch mit besonders umstrittenen Jagdarten verfolgt, die andernorts längst verboten sind. Im Rahmen der bundesweiten Initiative "Schonzeit für Füchse" setzen sich nunmehr 70 Organisationen dafür ein, dass dem Fuchs mehr Schutz vor Nachstellungen zugestanden wird.
NABU: Wolf darf nicht ins Jagdrecht
Wölfen droht durch Jagd und Inzucht der Untergang
Wissenschaftler warnen vor einem möglichen Aussterben der nordeuropäischen Wölfe. Der zwischen Norwegen und dem westlichen Russland lebende Stamm mit etwa 1.000 Tieren sei zu klein für ein stabiles Überleben und überdies durch Inzuchtschäden bedroht, warnten vier Experten in der Zeitung Dagens Nyheter vom Dienstag. Der schwedischen Reichstag wollte an dem Tag über das Für und Wider der Wolfsjagd debattieren. Mehr
Initiative „Schonzeit für Füchse“ erhält politische Unterstützung
Die Forderung nach einer bundesweiten Schonzeit für Füchse stößt auf politische Resonanz: Undine Kurth, MdB sowie natur- und tierschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, unterstützt die Initiative „Schonzeit für Füchse“. Zuvor hatten bereits die Ökologisch-Demokratische Partei sowie die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ihre Unterstützung bekannt gegeben.
Keine Bären- und Wolfsjagd in Kärnten
Völlig ablehnend steht Jagd- und Naturschutzreferent DI Uwe Scheuch den Plänen von ÖVP-Chef Martinz gegenüber, in Kärnten Jagd auf Wölfe und Bären zu machen und diese wegen ein paar gerissener Schafe generell zum Abschuss freizugeben.
Hü und Hot mit dem Rothirsch!
Es liegt in der Natur von Rothirschen, dass sie gerne wandern. Die einen tun es, um sich fortzupflanzen, die anderen, um neue Lebensräume zu erobern. Doch während die Rothirsche im Norden Deutschlands von der polnischen bis zur niederländischen Grenze wandern dürfen, müssen sie im Süden außerhalb ihrer verbliebenen Reservate abgeschossen werden - das ist Gesetz. Dieser Unterschied könnte in Zukunft sogar noch gravierender werden: Während Sachsen-Anhalt die sogenannten Rotwildbezirke, also die behördlich verordneten Grenzen der Verbreitung, zum 1. Februar auflöst, plant das Saarland die Wiedereinführung dieser Rotwildbezirke.
EU ermittelt gegen Schweden
Schweden bekommt wegen der dortigen Wolfsjagd Ärger mit der Europäischen Union. Wie die EU am Donnerstag in Brüssel mitteilte, leitete die Kommission gegen das Land ein Vertragsverletzungsverfahren ein, weil sie darin einen Verstoß gegen das EU-Umweltrecht sieht. Mehr
Vor Gericht kämpft ein 77-jähriger Rentner um seinen Jagdschein.
Aus 100 Metern Entfernung treffe ich eine Zigarettenschachtel. Die Einschusslöcher liegen so dicht beieinander, dass man sie mit einem Zwei-Euro-Stück verdecken kann.“ Seine Augen seien hervorragend, sagt Egon S., und auch sonst fühle er sich fit.
Organisationen aus ganz Deutschland weisen auf die Sinnlosigkeit der Fuchsjagd hin
Im Rahmen sogenannter „Fuchswochen” wird derzeit erbarmungslos Hatz auf den Fuchs gemacht.
Tier- und Naturschutzorganisationen, aber auch kritische Jäger weisen darauf hin, dass es dafür keinerlei Notwendigkeit gibt, weil soziale Faktoren die Bestandsdichte des Fuchses effektiv begrenzen.
Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellung zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Beutegreifer vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts so genannte „Fuchswochen” veranstaltet, bei denen mehrere Jäger gemeinsam versuchen, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei „notwendig”, weil die Fuchsbestände ansonsten überhand nähmen.
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