Keine Scheu vor einem toten Reh
Der Oberstufenlehrer Richard Gaudenz organisiert Projektwochen in Chur, wo Schüler lernen mit Pfeil und Bogen auf Kunsttofftiere zu schiessen und mit Schusswaffen zu hantieren. Auch das Töten und Ausnehmen von Fischen stand auf dem Programm.
Nebenbei durften die Schüler auch noch mit ihren Sinnen die Natur erfahren, indem man ein Reh vor ihren Augen ausweidete und zum Abschluss der Projektwoche servierte ihnen der Oberstufenlehrer sogar noch Teile des Rehkadavers zum Essen.
Auf solche Primitivitäten muss man zuerst einmal kommen als Oberstufenlehrer. Die Gesellschaft muss sich dann auch nicht wundern, weshalb die heutige Jugend gerne Killerspielchen spielt usw.
Die Jagd steht in der Kritik. Sie ist ethisch fragwürdig und nach Ansicht von Forschern und Wildbiologen auch ökologisch kontraproduktiv.
Zusammengefasst zeigte der Oberstufenlehrer Richard Gaudenz aus Chur den Schülern seinen Bezug zur Natur, wo Gewalt, Töten und Kadaveressereien dominieren.
Leider glauben die Jäger immer noch in der Steinzeit zu leben - dem Jurassic Park.
Kinder und Jugendliche besitzen eine grosse Liebe zu Tieren, doch der Oberstufenlehrer Richard Gaudenz aus Chur gibt seinen Schülern Waffen in die Hand und bringte ihnen das Töten bei.
Jagdkultur steht im Zusammenhang mit Schießereien an Schulen. Man weiss heute, dass alle Schüler, die in den letzten Jahren an Schießereien an Schulen beteiligt waren, an Tieren “übten”, und dass viele von ihnen jagten.
Nicht jeder, der Tieren auflauert und sie tötet, wird auch einem Menschen auflauern und ihn töten. Aber jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt, zielt damit auf ein anderes Lebewesen, und das Abschießen wird einen Teil seines Herzens abtöten. Es ist schlimm genug, wenn Erwachsene den Abzug betätigen, aber mit solchen Projektwochen machen wir auch unsere Kinder zu potenziellen Mördern und Gewalttätern.
Unglaublich wie pervers ein Lehrer den Schülern die Natur näher bringen will! Statt mit den Schülerinnen und Schülern die Natur zu erleben, Ihnen die Schönheiten unserer nächsten Umgebung lebend zu zeigen, pervertiert er die Natur zum Töten. Solche Rohheit sucht seinesgleichen. Unsere Jugendlichen, die sich immer mehr von der Natur zur Technik hin entwickeln, würden einen Tag draussen in der Natur mit Beobachtungen von lebender Flora und Fauna gewiss mehr zu schätzen wissen, aber dazu braucht es Lehrkräfte, die selbst eine Naturbezogenheit besitzen. Die Natur mit all Ihrer Schönheit und dem Respekt dieser gebeutelten Kreaturen gegenüber, scheint diesem „Oberstufenlehrer“ komplett abzugehen, im Gegenteil, er findet das Töten die Natur mit „den Sinnen erleben“. Welchen wohl?




