Weinende Hirschkuh ob Jenaz
Der Schreibende unternahm am Samstag Abend eine Skitour in den Jenazer Schlegel. Die Uhr zeigte gegen 21 Uhr. Es war stockdunkel. Auf der Abfahrt nach Jenaz, gegenüber von Mitte Rungaletsch, hörte ich den Ruf eienr Hirschkuh an ihr Kalb. Das wiederholte sich ständig. So etwas habe ich bis jetzt noch nie erlebt. Das bewog mich, ein paar Zeilen und Gedanken an die Öffentlichkeit zu richten.
Der weinenden Hirschkuh hätte ich geantwortet: Dein Kalb hängt in irgendeiner Metzgerei als zarter bzw. bitterer Braten. Du, meine liebe, weinende Mama, wirst morgen erschossen. Man kann Dich ja wunderbar aufspüren.
Aber auf solch barbarische Jagdmethoden sollte verzichtet werden. Man sollte Unterschriften sammeln, um das zu verbieten. Mein Weihnachts- und Neujahrswunsch ist ein Umdenken. Verlängert bei Bedarf die Hochjagd. Macht es weniger kompliziert. So solltet ihr leicht die gewünschten Abschusszahlen erreichen. Für ein Umdenken ist es nie zu spät.




