Ost-Schweiz
Keine Nachtsichtgeräte auf Wildschweinjagd
Die Zürcher Regierung will nicht, dass Jäger mit Nachtsichtgeräten auf die Wildschweinejagd gehen können. Der zielsichere Abschuss von Wildschweinen hänge hauptsächlich von den fachlichen Fähigkeiten der Jäger ab und nicht von technischen Hilfsmitteln. Der Regierungsrat hält zudem fest, dass Wildschweine Bestandteil der Artenvielfalt seien und «nicht bloss Schädlinge, die mit allen Mitteln vernichtet werden müssen». Mehr
Mehr Schutz fürs Wild
Der Ausserrhoder Regierungsrat hat die Wildruhezone «südliches Appenzeller Hinterland» genehmigt. Rotwild, Gams, Birk- und Auerwild sollen sich dorthin zurückziehen können, wenn der Mensch zu stark stört. Mehr
Schiesswütiger Wildhüter?
Vor gut einer Woche tauchte plötzlich ein Reh bei der Familie in Grabs SG auf. Und es wird von Tag zu Tag zutraulicher.
Die Limachers tauften den tierischen Gast auf den Namen «Rosalie». Manchmal verschwindet sie für einige Stunden, doch sie kommt stets wieder zurück in den weitläufigen Garten der Familie. Wenn die Limachers beim Zmittag sitzen, steht «Rosalie» jeweils beim Fenster und schaut neugierig ins Wohnzimmer hinein.
Ruhezonen im Wald für Wildtiere geplant
Die tiefen Minustemperaturen der letzten Nächte bereiteten den Wildtieren keine Probleme. «Rehe oder Wildschweine können mit Kälte und Schnee umgehen», sagt Bruno Ackermann, Präsident des Verbands Jagd Thurgau. Das Wild verkrieche sich ins Dickicht und fahre den Energiehaushalt herunter. Im Herbst sei das Nahrungsangebot gut gewesen, die Tiere konnten sich Reserven zulegen. Gefährlich für die Tiere sei nicht die Winterkälte, sondern die Menschen. Mehr
Weitere Breitseite gegen die Jagd
Tierschützer Reinhold Zepf hat sich auf die Jagd eingeschossen. Nach den Feldhasen, den Hochsitzen, der Schonzeit für hochträchtige Rehgeissen und der Baujagd nimmt er jetzt die Kontrolle der Jäger ins Visier. Mehr
Erfolg: Baujagd vor dem Aus im Thurgau
Der Regierungsrat will die Baujagd im Thurgau vollständig verbieten. Der Thurgauische Tierschutzverband ist erfreut, Jagd Thurgau bedauert den Entscheid. Der Regierungsrat will die Baujagd auf Dachse und Füchse vollständig verbieten. Er möchte aber die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung abwarten, bevor das Verbot ins kantonale Recht kommt. Heute ist die Baujagd von Anfang Oktober bis Ende Februar erlaubt.
«Das geht doch nicht»
Tierschützer Reinhold Zepf hat sich auf die Jagd eingeschossen. Nach den Feldhasen, den Hochsitzen, der Schonzeit für hochträchtige Rehgeissen und der Baujagd nimmt er jetzt die Kontrolle der Jäger ins Visier. Mehr
Regierungsrat Claudius Graf-Schelling kann die Kritik von Tierschützer Reinhold Zepf nicht nachvollziehen. Von Interessenkonflikten könne keine Rede sein. Es gebe denn auch keine Hinweise auf systematische Verstösse. Mehr
Geduldiges Warten auf Bambi
Wie angewurzelt und mucksmäuschenstill steht Roland Gisiger mitten im Hardwald am Wegrand. Die geladene Schrotflinte hält er so, dass er schnell reagieren kann. Er lauscht in den Wald hinein, wartet auf das Gebell. Dieses signalisiert ihm, dass die treibende Hündin Chita die Fährte eines Tiers aufgenommen hat und ihm nun folgt. Jetzt sind Gisigers Sinne erst recht gefragt, denn das fliehende Wild hat einen relativ grossen Vorsprung vor Chita, der kleinen Alpenländischen Dachsbracke. Gisiger muss nun versuchen, vorauszusehen, in welche Richtung das Reh, der Fuchs, der Hase oder die Wildsau läuft. Dazu lauscht er in den Wald hinein, achtet auf knackende Zweige oder raschelndes Laub in der Nähe. Schiessen kann er nur, wenn er das Tier von seiner Position aus sieht und erkennt, dass er es treffen kann. Dann muss es schnell gehen, der Schuss sollte das Tier in der Flanke treffen. Die Schrotmunition, die aus kleinen Körnern besteht, die gleichzeitig auftreffen, führt – in der Regel – zum sofortigen Tod. Mehr
Streit um längeren Schutz für Reh
Der Thurgauische Tierschutzverband solle etwas Konkretes tun für die Rehe, wenn er sie schon zum Tier des Jahres erkläre. Das wird von Jägerseite gefordert. Der Verband verweist unter anderem auf seine Forderung nach längeren Schonzeiten. Mehr...
Ein Korb für die Tierschützer
Umweltschützer gehen auf Distanz zur Forderung des Thurgauischen Tierschutzverbands, die Schonzeiten für Rehe auszudehnen. Auch unter Tierschützern ist das Anliegen umstritten. Mehr...




