Schweiz
»Jene Menschen, die Freude verspüren am Töten, die da glauben, Prestige zu gewinnen durch eine Trophäe aus Fleisch, haben weder moralische noch intellektuelle Reife erlangt, um die Primitivität ihres Handelns zu erkennen."«Saper, Neurologe/ Neurochirurg
Ärger in Tamins
Ein Bündner Polizist hat oberhalb von Tamins ohne Bewilligung Dutzende von Bäumen gerodet. Damit wollte sich der Jäger eine bessere Aussicht auf dei Wildbahn verschaffen - für die Jagd im nächsten Jahr. Gegen den Jäger ist nun ein Verfahren eingeleitet worden.
Die Geweihten (Rothirsche)
Was Hirsche für Menschen bedeuten
Der Rothirsch war seit jeher etwas Besonderes für den Menschen: Wildbeuter, Könige und Trophäenjäger waren hinter ihm her. Der Jagdgöttin Diana ist die Hirschkuh und dem Schutzpatron aller Jäger ein mystischer Hirsch mit Kreuz über dem Geweih heilig. Doch was für ein Tier verbirgt sich hinter dem oftmals todgeweihten Geweihträger?
Nationalrats- und Ständerats Wahlen 2011
Im Kanton Graubünden ein absoluter Wahlerfolg!
Keiner der kandidierenden Jäger wurde in den Nationalrat gewählt!
Die kommenden Wahlen 2011
Wenn wir die unmenschlichen Jagdbedingungen in einen moralisch vertretbaren Rahmen bringen wollen und das ist der Wille von 80% der CH-Bevölkerung, müssen wir verhindern, dass die Jagdlobby uns alle weiterhin manipuliert und den Volkswillen immer wieder ignoriert. Es kann nicht sein, dass 3% Jäger in diesem Land, 97% der Einwohner einreden können, dass so veraltete, tierquälerische Jagdmethoden, wie u.a. Fallen- Bau-Vogel-Treib-und Sonderjagden noch weiterverfolgt werden sollen!
Wir wählen PolitikerInnen, die die Natur respektieren und in der Neuzeit angekommen sind und nicht im Mittelalter stehen geblieben sind. Wer nicht zeitgemäss ist, kann auch keine zeitgemässe Politik machen!
Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Vernachlässigung einer Schafherde
Wir erheben Strafanzeige
gegen Unbekannt wegen Vernachlässigung einer Schafherde nach Art. 26 Abs. 1 lit. a des Tierschutzgesetzes (TschG, SR 455) und nach Art. 16 Abs. 1 der Tierschutz-verordnung (TschV, SR 455.1). sowie
- Misshandlung durch Unterlassen gemäss Art. 4 Abs. 2 TSchG in
- Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG und
- qualvolle Tötung durch Unterlassen gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. b TSchG.
- Verletzung der Tierhalterpflichten nach dem Grundsatzartikel Art. 4 TSchG, wonach der Tierhalter für die Bedürfnisse seiner Tiere in bestmöglicher Weise Rechnung zu tragen hat und er für ihr Wohlergehen sorgen muss in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG.
ganze Strafanzeige lesen (pdf)
Schweiz aktuell - 03.08.2011
Zeitungsberichte
-
Der Bund - Mittwoch, 3. August 2011
"Anzeige gegen Schafbesitzer" - BZ - Mittwoch, 3. August 2011
"Tierschützer zeigen Schafzüchter an" - "Bund will Klarheit um den herdenschutz für Schafe"
Brief Jagdverordnung
Sehr geehrte Frau Bundesrätin
Wir denken, dass Sie sich zu der Revision der eidgenössischen Jagdverordnung auf Ihre
Beamten verlassen und übersehen haben, dass es sich um eine vollständig veraltete
Tunnelsicht der Jäger und Fischer handelt, welche so gar nie umgesetzt werden darf. Diese
Sichtweise betrifft auch ausnahmslos die Ämter Jagd und Fischerei in den Kantonen, da
praktisch alle Stellen mit Jägern und Fischern besetzt sind. weiterlesen (pdf)
Will der Bundesrat unnötige Tierquälereien auf der Jagd weiter erlauben?
Schreiben vom STS an den Bundesrat
Sehr geehrte Frau Bundesrätin,
Die schon längst überfällige Revision der eidgenössischen Jagdverordnung soll nach jahrelanger
Verzögerung endlich überarbeitet werden. Was das Ihnen unterstellte Bundesamt für
Umwelt (BAFU) nun aber plant, ist ein Skandal! weiterlesen (pdf)
Auf der Jagd nach Schweizer Pelz
In den Wintermonaten trägt der Rotfuchs ein schönes und dickes Fell – doch meistens landet dieses nach der Jagd im Abfall. Mehr
Rothirsche im Jura: Übersiedlungsaktion gestartet
In der Nacht auf den 21. Januar haben die Jagdbehörden der Kantone Bern und Solothurn im Längwald im Berner Mittelland einen Rothirsch eingefangen und in den Solothurner Jura transportiert. Da die Autobahn A1 eine natürliche Ausbreitung der Wildtiere in den Jura verhindert, hat das Bundesamt für Umwelt BAFU gemeinsam mit den Kantonen Bern und Solothurn eine Übersiedlungsaktion gestartet.
Biodiversität ist besser bekannt
Nach Ende des Internationalen Jahrs der Biodiversität geben 65 % der Schweizerinnen und Schweizer an, den Begriff «Biodiversität» zu kennen und 98 % finden, dass die Biodiversität für künftige Generationen bewahrt werden muss. Gleichzeitig sind 59 % der Befragten der Ansicht, die Politik reagiere zu langsam auf die Probleme rund um die Biodiversität. Dies zeigt eine Befragung des Forschungsinstituts gfs.bern, die am 18. Januar 2011 veröffentlicht wurde.
Für Reisende und Jäger ist die Einfuhr von Fleisch und Milchprodukten aus Bulgarien per sofort verboten
Auch für den gewerblichen Handel gibt es starke Einschränkungen. In Bulgarien wurde in einem Dorf nahe der Grenze zur Türkei in der Region Burgas bei Schafen, Ziegen, Rindern und Schweinen die Maul- und Klauenseuche MKS entdeckt. Tage zuvor war die Seuche bei Wildschweinen nachgewiesen worden. MKS ist für Menschen nicht gefährlich.
Für den Schutz vor Waffengewalt
Über 80 Organisationen unterstützen die Volksinitiative „für den Schutz vor Waffengewalt“, über die am 13. Februar 2011 entschieden wird. Darunter auch viele Parteien aller Couleur: SP, Grüne, CSP, EVP, Grünliberale, CVP des Kantons Zürich, PdA, Juso, Junge Grüne, Junge EVP, Jungfreisinnige Wallis sowie die SP- und CVP-Frauen kämpfen für ein Ja zur Waffenschutz-Initiative. An einer Medienkonferenz haben heute VertreterInnen dieser breiten Parteiallianz ihre Argumente für den Schutz vor Waffengewalt dargelegt.
Jagd auf linke Waidmänner
Die Jäger, sagt der Dachverband Jagd Schweiz, seien zu 99 Prozent gegen die Waffen- initiative. Wagen es ein paar Waidmänner dennoch, sich für die Initiative starkzumachen, werden sie an den Pranger gestellt. Mehr
Alle Wildtiere haben Anrecht auf Schonzeit!
Die Schweizer Jagdgesetzgebung sieht nicht für alle Wildtiere Schonzeiten vor. Sie nimmt in Kauf, dass verwaiste Jungtiere elendiglich umkommen. Im Rahmen der Revision der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) fordert der STS eine Schonfrist für alle jagdbaren Arten. Artikel 5 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG) definiert für eine auserwählte Gruppe jagdbarer Tierarten Schonfristen während der Zeit der Jungenaufzucht (und teilweise der Wintermonate). Je nach Art dauert diese Schonfrist zwischen drei (Reh, Fuchs) und zehn Monaten (Murmeltier, Wildhuhn). Andere Arten – beispielsweise die Elster oder der Waschbär – sind ganzjährig jagdbar. Haben sie keine Schonung verdient?
Der Mythos von der Berechtigung der Jagd
Gerne werden von Jägern irgendwelche Studien oder angebliche Erfahrungen zitiert, die beweisen sollen, dass die Jagd einen positiven Einfluss auf die Wildpopulation hat und/oder der Vermeidung von Schäden durch Wild dienen soll. Dazu muss bemerkt werden, dass es nur so wimmelt von (bezahlten) Studien die von Interessengruppen in Auftrag gegeben werden um die eine oder andere These zu unterstützen. Diese können also von Natur aus nicht zum Beweis herangezogen werden und nur wissenschaftlich fundierte Studien die unabhängig erstellt worden sind, sollten berücksichtigt werden.
Weitere Beiträge...
- Touren im Schnee planen mit der neuen Webplattform
- Vogelfütterer schlafen morgens länger
- Naturschützer und Jäger suchen nach Gemeinsamkeiten
- Jäger und Naturschützer wollen sich an runden Tisch setzen
- 25'000 Unterschriften für den Schutz des Wolfes
- Gefährdete Arten vor Jagd schützen
- Tierschutz oder Jagd? Beides geht nicht
- Die Jäger und Alkohol - eine unheilvolle Allianz für die Wildtiere!
- Jeder Schweizer isst 550 Gramm Wildfleisch
- «Einzelabschüsse sind keine Lösung»




