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01
Mär

Die Jagd

am 01. März 2010. Veröffentlicht in Dossiers - Dossiers

Wenn das Raubtier dem Tier begegnet

Rehe und Hir­sche z.b. sind nor­ma­ler­weise tages­ak­tive Tiere, wel­che man zutrau­lich in den unbe­jag­ten Gebie­ten auf den Wie­sen sieht, genauso wie andere Weidetiere, Schafe, Ziegen und Kühe. Erst durch den Jagd­druck wer­den sie in die Wäl­der hin­ein­ge­trie­ben, um sich zu ver­ste­cken und wo sie weniger Nahrung finden und es auch deshalb zu Verbissschäden kommt. So ent­ste­hen Schä­den an den Kul­tu­ren, weil sie vom Hun­ger geplagt sind und der Wald nicht ihre natürliche Umgebung ist.

Damit sind die Jäger auch mit­ver­ant­wort­lich für die vie­len Wild­un­fälle.  Jäger verursachen viel mehr Schäden als die Tiere selber, denen sie hinterher rennen. Was für eine Plage die  Jäger für die Natur, Umwelt, Menschheit, Tierwelt sind, kann man anhand diversen Rechner und Studien, beim Bund, Versicherungen, SUVA (rund 300 Jagdunfälle pro Jahr in der Schweiz) Gesundheitsämtern, WWF, Greenpeace usw. selber anschauen. Keine Tiergruppe wird so miserable Werte haben, wie die Jäger. Keine Tiergruppe hat einen so schlechten ökologischen Fussabdruck wie die Jäger.

Die Jägerschaft  verursacht Personen-, Umwelt-, Sachschäden, Artenschäden usw, die weit über den durchschnittlichen 2%  der Verbissschäden durch das Wild an Pflanzen bzw. des Holzertrages liegen.

Es gibt  auch Studien die zeigen, dass 90% der Gewaltverbrecher als Tierquäler angefangen haben. Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuiziden, Drohungen und tödlichen Tragödien. In der Schweiz werden solchen Freizeitkillern immer noch rund 0.58 Millionen Jagd- und Sportwaffen im eigenen Haushalt anvertraut.

Die Jäger neh­men den fried­li­chen Tie­ren den natürlichen Lebens­raum und beschul­di­gen sie gleich­zei­tig, dass sie Schä­den anrich­ten. Man müsse den Bestand regeln, weil wir in einer Kul­tur­l­an­schaft leben und die Raub­tiere (von Jägern immer wieder aus­ge­rot­tet) ver­schwun­den sind . Der Jäger als Ersatz für feh­lende Raub­tiere? Raub­tiere haben die Wild­be­stände nie nen­nens­wert regu­liert, son­dern Krank­hei­ten, Win­ter­härte und Nah­rungs­man­gel. Jäger lösen keine Pro­bleme, sie ver­ur­sa­chen jedoch viel Leid und Schäden.

Man könnte ja auch die Jäger jagen, wel­che sich dann in unweg­same Gebiete ver­ste­cken und dort genaugleich “Schä­den” anrich­ten, um zu über­le­ben. Dies wäre dann Grund genug, wenn man der Jäger­lo­gik folgt, sie mili­tä­risch zu dezimieren.

Die heute mehrheitlich aus Spass gejagten Tiere, sind dem Menschen gegenüber friedliche Lebewesen, welche mindestens genauso eine Daseinsberechtigung haben, wie jene der Jäger, um sich an unserer gemeinsamen Evolution zu beteiligen. Wildtiere sind auch von der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer gerne gesehene Tiere auf Spaziergängen und Wanderungen in Wald und Flur. Leider nur viel zu selten!

Jäger bezeich­nen sich gerne als die­je­ni­gen, die die Ver­ant­wor­tung für Tier und Natur über­neh­men. Doch ihre Prak­ti­ken ste­hen dazu im kras­sen Wider­spruch. Die unzäh­li­gen Ton­nen Blei wel­che die Jäger in der Natur zurück­las­sen beim Schies­sen, ist reine Ver­gif­tung. In dem Tiere die klei­nen Blei­kü­gel­chen abge­schos­se­ner Schrot­pa­tro­nen beim Fres­sen auf­neh­men, gelangt das Blei in die Nah­rungs­kette und die Tiere, beson­ders die Vögel ver­gif­ten sich.  Blei ist ein giftiges Schwermetall.  Es wirkt sich beim Menschen höchst negativ auf den Blutkreislauf aus und kann akute oder chronische Vergiftungen hervorrufen,  auch nach dem Konsum von Wildbret. Doch Bleimunition ist nicht nur für Menschen schädlich, es ist auch eine besonders grausame Form der Jagd. Tiere die angeschossen werden, aber weiterleben, gehen oft danach an einer Bleivergiftung zugrunde. Bleimunition löst unter lebenden Tieren eine Kettenreaktion aus, die sich im Extremfall auf die komplette Flora eines Waldes auswirken kann. Bleischrot in Ufernähe wirkt sich auf den Bleigehalt des Wassers und damit auf die Fische und Vögel, die sich in Wassernähe befinden, aus. Besonders schlimm ist es aber, wenn ein angeschossenes Tier später stirbt und dann von anderen Tieren des Waldes gefressen wird. Dann gehen nämlich auch diese Tiere elendiglich zugrunde. Die Jagd an sich ist sowieso schon reine Tierquälerei, man muss es nicht noch durch Bleimunition verschlimmern.

Beu­t­egrei­fer wie Greifvögel, Luchs, Wolf und Bär z.B.  haben gar keine signi­fi­kante Aus­wir­kung auf die Popu­la­ti­ons­dichte ihrer Beu­te­tiere. Sie sor­gen nur dafür, dass schwa­che und kranke Tiere aus der Natur ent­nom­men wer­den und so eine posi­tive gene­ti­sche Aus­lese in der Popu­la­tion geför­dert wird. Da Jäger aber mit­un­ter auch als Tro­phä­en­jä­ger auf präch­tige Tiere aus sind, erfolgt dadurch eine schäd­li­che Fehl­aus­lese mit einer gene­ti­schen Schwä­chung der Popu­la­tio­nen. Bei den Fischen kann man heute das Gleiche beobachten. Viele Fische haben ihre Vitalität verloren und sind vom Aussterben bedroht durch das widernatürliche Eingreifen der Fischer mit dem Fischbesatz in die Natur.

Die Jäger sind irgend­wann dem Irr­glau­ben ver­fal­len, die Natur könne ohne sie nicht leben und lei­ten dar­aus das Recht ab, sie könn­ten und müss­ten die Natur steu­ern. Gerade das Gegen­teil jedoch ist wahr: Die Natur kann ohne die Jäger sehr gut leben. So, wie der über­wie­gende Teil der Men­schen ihr heute begeg­net, würde sie sogar viel bes­ser leben, wenn es den Men­schen gar nicht gäbe. Wie weit müs­sen wir uns von jener Ach­tung und Liebe zur Natur ent­fernt haben, die uns die India­ner und andere Natur­völ­ker noch immer vorleben!

Die heutige Jagd zerstört das normale soziale Zusammenleben der Wildtiere und das ökologische Gleichgewicht. Familienstrukturen und Sozialverbände, natürliche Verhaltensweisen wie Benutzung von Bauen und Verstecken, Wechsel von Tag– zur Nacht­aktivität werden gestört und es kommt zu verstärkter Abwanderung in nicht bejagte Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern usw.

Die Jagd ist in den Ver­dacht gera­ten, selbst die größte Mit­schuld an Schä­den im Kul­tur­land zu ver­ur­sa­chen. Ob es um die starke Beun­ru­hi­gung geht, die zu erhöh­tem Nähr­stoff­be­darf der Tiere oder zum unna­tür­li­chen Ein­ste­hen im Jung­kul­tu­ren­wald führt — auch das Abschie­ÃŸen von rang­ho­hen Tie­ren führt durch den damit ver­bun­de­nen Tra­di­ti­ons­ver­lust zum Stress der Popu­la­tion und somit zur unna­tür­li­chen Geburten und Fernwanderungen,  wel­che die Tiere im Kul­tur­land in den Kon­flikt mit den Men­schen bringt. Jäger sind Artenfeinde.

Bezei­chen­der Weise sind es auch die Jäger in der Schweiz, die sich an for­ders­ter Front gegen Natio­nal­parks, jagd­freie Zo­nen usw. ein­set­zen, um Tie­ren geschütz­ten Lebens­raum zur Ver­fü­gung zu stel­len, wie zuletzt bei dem Pro­jekt Natio­nal­park Locarnese-Vallemaggia. Die Natur funk­tio­niert wun­der­bar ohne die schiess­wü­ti­gen Frei­zeit­jä­ger, was anhand von Natio­nal­parks, Kanton Genf, Holland, unzählige Inseln wie Sri Lanka usw. doku­men­tiert ist.

Der Kan­ton Genf z.B, kennt seit über 30 Jah­ren ein Jagd­ver­bot für die Pseudojä­ger. Genf hat eine sogenannte "Wildpolizei", welche bei Problemen ausrückt.  In den Jahren 1998 - 2008 brauchte es keinen einzigen Reh- oder Hirschabschuss.  Fakt ist, dass es in keinem Kanton in so kurzer Zeit zu einer derart starken Biodiversität kam wie im Kanton Genf. Auch in weiten Teilen von Bel­gien wurden die unsinnigen Jagden für die Freizeitkiller fak­tisch abge­schafft. Moderne wild­bio­lo­gi­sche Erkennt­nisse haben sich durch­ge­setzt. Seit April 2002 ist die Jagd auf viele Wild­tier­ar­ten in Holland weitgehend abge­schafft wor­den: Wild­schweine, Füchse, Mar­der, nahezu alle Vogel­ar­ten und auch Rehe und Hir­sche dür­fen nicht mehr gejagt werden.

Moder­ner Erkennt­nis­stand in Ökolo­gie und Wild­bio­lo­gie zeigt auf, dass sich die Bestan­des­dichte von Wild­tie­ren auf­grund von Nah­rungs­an­ge­bot, Ter­ri­to­ria­li­tät, Klima sowie sozia­len und phy­sio­lo­gi­schen Fak­to­ren ohne mensch­li­ches Zutun besser regelt. Der Jagd­druck sowie andere Fak­to­ren hin­ge­gen erhöht die Repro­duk­ti­ons­ra­ten der betrof­fe­nen Tier­po­pu­la­tio­nen, was man sehr gut bei den Wild­schwei­nen, Tau­ben ja bei allen Spe­zien beob­ach­ten kann (Art­er­hal­tung, Über­le­bens­in­stinkt, Gebur­ten­aus­gleich). Die Natur ist weise und wenn sich eine Spe­zies in Gefahr sieht, dann steigt die Geburtenrate.

Jagd hat mit Grau­sam­kei­ten und vor­sätz­li­cher Tötung zu tun.  Jagd ohne Mord gibt es nicht.  Es geht um Ver­bre­chen aller Art, Gier, Wol­lust, Lust­mord usw. bei der Lei­den­schaft der Jäger (ein Fie­ber). Jäger haben im Gegen­satz zu nicht jagen­den Men­schen ein gros­ses Macht­stre­ben, sie sind aggres­si­ver und sadis­ti­scher. In Erman­ge­lung ande­rer Bestä­ti­gun­gen fin­det der Jäger im Jagen per­sön­li­cher Stolz, Erfül­lung und Selbst­be­stä­ti­gung indem er sich beim Töten von fried­li­chen Tie­ren abrea­gie­ren kann. Das ganze grenzt schon an orga­ni­sierte Kriminalität.

Auch die Zwangs­be­ja­gung auf eige­nem Grund und Boden ist in der Schweiz und anderstwo immer noch ver­an­kert, obwohl das höchste Euro­päi­sche Gericht schon vor Jah­ren diese Pra­xis mit den Men­schen­rech­ten als nicht kom­pa­ti­bel beur­teilte. Was dem­nach in Por­tu­gal, Luxem­burg, Bel­gien, Finn­land, Däne­mark, Nie­der­lande, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien und Spa­nien als selbst­ver­ständ­lich gilt, näm­lich die Beach­tung ele­men­ta­rer Men­schen­rechte von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern, wird  hier zu Lande immer noch mit Füßen getreten.

Die Jäger von Heute sind auch keine rich­ti­gen Jäger (Jagd zur not­wen­di­gen, über­le­bens­wich­ti­gen Nah­rungs­mit­tel­be­schaf­fung), son­dern meis­tens Lusttöter - also Pseudojäger, die sich hin­ter­lis­tig mit hoch­tech­ni­sier­ten Aus­rüs­tun­gen ver­ste­cken und nicht sel­ten mit der Schnaps­fla­sche in der Hand war­ten, bis ihnen etwas vors Visier läuft. Wider­wär­ti­ger kann man unsere Mit­le­be­we­sen fast nicht eli­mi­nie­ren sowie Angst und Ter­ror ver­brei­ten (wenn Raub­tier und Tier sich begeg­nen). Jede gefühls­kalte Krea­tur kann nach Lust und Laune her­um­bal­lern. Muni­tion und Waf­fen wol­len aus­pro­biert wer­den. Jeder will mal zum Schuss kom­men, eine Tro­phäe sein Eigen nen­nen. Die Frei­räume der Tiere wer­den nach­weis­lich immer klei­ner. Mit Tier­be­stands­re­gu­lie­rung hat das schon lange nichts mehr zu tun. Mit Tier– und Natur­schutz auch nicht. Eher mit Selek­tio­nis­mus wie im 2 Welt­krieg.

Noch vor 60 Jah­ren tum­mel­ten sich in den Wäl­dern und auf den Äckern  eine Viel­zahl von Tier­ar­ten, ohne Über­po­pu­la­tion einer bestimm­ten Tier­art. Das Merk­wür­dige war, dass damals  so gut wie keine  Schüsse vie­len. Es gab zwar Bau­ern und Förs­ter, aber fast keine Jäger. 

Viele Erwach­sene waren von den Krie­gen trau­ma­ti­siert. Schie­ÃŸe­reien, wie sie heute all­ge­mein von den Jägern ver­an­stal­tet wer­den, gab es nicht.  Heute, nur sech­zig Jahre nach Krie­gende hat sich in unse­rer Gesell­schaft wie­der ein Per­so­nen­kreis mit Ter­ror­zel­len eta­bliert, die sich den Waf­fen­ge­brauch zur Lei­den­schaft gemacht haben, um damit Kon­flikte zu lösen. Es hat sich eine neue, kleine  und arm­see­lige Kriegs­front gebil­det, wel­che heute im Tier­reich wütet.

Rücksichtslos gegenüber Sonn- und Feiertagsruhe wird die Bevölkerung durch diese Gruppen gestört, gemaßregelt und belästigt. Jagd ist letztendlich zu einem heimtückischen und feigen Mord an einem Mitgeschöpf verkommen, Jagd ist Mord aus niederen Beweggründen, ist Töten aus niedersten Instinkten!

Der Mensch hat den Tieren den Lebensraum genommen. Wer bringt das Gleichgewicht in der Natur und auf der Erde durcheinander? Die Tiere sind es nicht - es sind Menschen wie die Jäger. Außerdem schaden die heutigen Jäger auch anderen Tierarten, nicht nur denen, die sie töten dürfen (oder oftmals eben auch nicht töten dürften) und mit nach Hause nehmen als Trophäen.

Und diejenigen Tiere, die alljährlich auf der kulturellen Barbarei, der Jagd, nicht sofort tot sind, erleiden häufig schwere Verletzungen, die sie zu Krüppeln machen. Der Stress den die Jagd auf die Tiere allgemein ganzjährig ausübt - Lärm, Angst, Terror und Verfolgung - schränkt erheblich ihre Fähigkeit ein normal Nahrung aufzunehmen,  ihr normales Sozialverhalten aufrecht zu erhalten usw.

In unbejagten Gebieten lassen Wildtiere die Menschen ganz nahe an sich heran und erfreuen Kind und Kegel! Nur die Jagd macht das Wild scheu und schafft eine allgemeine Atmosphäre des Unwohlseins für Mensch und Tier in der Natur.

Es ist schwer nachzuvollziehen, warum es “Jägern” - 0,3 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz - erlaubt ist, wildlebende Tiere mit fadenscheinigen Argumenten zu töten und zu verstümmeln, die im Grunde genommen genauso den 99,6 Prozent Nichtjäger “gehören” und gerne gesehen sind in der Natur.

Die Jägerschaft übt mit ihren zahlreichen Vertretern in Politik und Wirtschaft einen grossen Einfluss auf die Gesetzgebung aus, um ihr blutiges Hobby aufrechtzuerhalten - gleich welche ökologischen Schäden (ganz zu schweigen vom Leid der betroffenen Tiere) hieraus resultieren. Viele Jäger nehmen nur zum Schein Traditionen, Aufgaben usw. an und benutzen sie als Rechtfertigung für das Töten von Tieren aus reinem Selbstprofit oder Hobby. Die überwiegende Mehrheit  der Jäger sind auch keine Berufsjäger, sondern sehen das Töten von Tieren als Hobby und Freizeitvergnügen.

Der Wald und die Natur sollte den Men­schen und Tie­ren  als fried­li­cher Erho­lungs­raum und Lebens­raums des Zusam­men­le­bens zurück­ge­ge­ben wer­den. Unsere Zeit wird zuneh­mend von Bru­ta­li­tät und Gewalt­tä­tig­kei­ten geprägt und daran ist die Jäger­schaft nicht unbe­tei­ligt.  Diese nega­ti­ven Ener­gien von  Brutalität, Gewalt, Angst, Ter­ror, Respekt­lo­sig­keit und Unbe­ha­gen wel­che die Jäger­schaft in der Natur hin­ter­lässt, ver­brei­tet sich über das ganze Land.

In den frü­hen christ­li­chen Gemein­den galt die Jagd als unver­ein­bar mit dem Glau­ben. Jäger wur­den nach der Kir­chen­ord­nung des Hip­po­lyt aus den Gemein­den aus­ge­schlos­sen. Bis heute ist der Pries­ter­be­ruf im katho­li­schen Kir­chen­recht unver­ein­bar mit der berufs­mä­ÃŸi­gen Tötung von Tieren. Die Freizeitjäger von heute sind militante Pseudojäger friedlebender Tiere. Jäger gehören zur niedersten Stufe der denkenden, ethisch und moralisch geschulten Gesellschaft an, egal ob sie beim BAFU, WWF oder sonstwo arbeiten. Jagd ist Tierquälerei und Unsittlichkeit. Was sind das für Menschen, die am frühen Morgen in den Wald gehen, um zu töten?

Auch wenn Menschen die Jagen unterschiedliche Charaktereigenschaften haben, vereint die Jäger doch letztlich alle das gleiche Tun: Ein gewalttätiger Umgang mit friedliebenden Tieren und der Natur oftmals nur als Spass, Freizeitvergnügen oder auch als Sport sowie die Vergiftung der Natur mit bleihaltiger Munition. Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker sprechen im Zusammenhang der Jagd von psychischen Defekten.

Es gibt keine Weltreligion, die das Töten von Tieren oder den Fleischkonsum befürwortet.  Wenn früher Menschen gejagt haben, wurde dies mit Respekt vor dem Leben getan und nur um die eigene Sippe zu ernähren.  Heute muss niemand mehr auf die Jagd gehen, um sich zu ernähren. Die Steinzeit ist vorbei!

Die Jagd steht in der Kritik. Sie ist ethisch fragwürdig und nach Ansicht von namhaften Forschern auch ökologisch  und ökonomisch kontraproduktiv, ja sogar schädlich. Tierbestände regeln sich selbst.

Aus diesem Grund gibt es Tierschutzorganisationen, welche die Tiere vor Barbarereien, Tierquälereien und Gewalt zu schützen versuchen. Genauso wie sich früher schon Menschen dafür eingesetzt haben, dass es Kanibalismus, Sklaverei, Hexenverbrennungen usw. nicht mehr gibt. Tiere haben genauso wie die Menschen ein Bewusstsein, Seele und zeigen erstaunliche gedankliche sowie emotionale Fähigkeiten. Die Rechtssprechung widerspiegelt auch die Gesellschaft. Sie verändert sich fortlaufend und ist nicht absolut.

Viele Tiere haben sogar “humanere” Umgangsformen als die Menschen, wie Einfühlung, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft, Gerechtigkeit, Freundschaft, Gemeinschaftssinn, Fairness, Versöhnung.

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Mensch und Tier sind gleichwertig, beide haben das Recht auf Leben und das Recht auf Respekt. Je hilfloser ein Lebewesen, ob Mensch oder Tier, je grösser ist sein Recht auf Unterstützung und Schutz. Menschen haben die Verantwortung, mit Lebewesen würdevoll umzugehen.