GV Verein Wildtierschutz Schweiz
Die erste Generalversammlung des Wildtierschutzes Schweiz wurde in Malans abgehalten. Mit zwei Referaten über Wolf, Luchs, Bär und die Berichte einer Schafhirtin war es eine interessante Erfahrung auch von Aussen und aus der Praxis die Erfahrungen zu hören, die in diesem Sommer gemacht werden konnten. Es kam auch da zum Ausdruck, dass Herdenschutzhunde und Esel eine wirksame Massnahme zum Schutze der Schafe vor dem Wolf/Bär sind und es wünschenswert ist, in den direkten Schutz (HSH) mehr Mittel zu investieren. Die Kosten sind im Verhältnis gering und die Wirkung beachtlich. Grundsätzlich ist klar, dass die Politik mit der Abschusslockerung gegenüber dem Wolf, „einen Schuss in den Ofen“ gestartet hat. Die Wölfe werden kommen mit oder ohne Politik, die Probleme sind vorprogrammiert und der Widerstand formiert sich gottlob zusehens.
Das Programm des Wildtierschutzes CH wird im kommenden Jahr sein, die Vogeljagd, die Fallen- und Passjagd, sowie die Nachjagd vorerst mal im Kanton GR genau unter die Lupe zu nehmen und auch mit verschiedenen Fachleuten zu beraten, wie die Jagd in Zukunft aussehen soll. Die Jagd ist nicht mehr zeitgemäss, wenn Marder in Fallen sinnlos erschossen werden oder Vögel als Zielscheiben ihr Leben lassen müssen. Dies ist sinnlose Tierquälerei ausgeführt von sogenannten „Hegern“ und muss auch aktiv angegangen werden.
Die Aussichten sind gut und die Unterstützung sicher, so kann 2011 in Angriff genommen werden.
Verein Wildtierschutz Schweiz
Postfach 63
7270 Davos 2 Horlauben
Schweiz
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