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23
Mär

Staupevirus breitet sich aus

Geschrieben von: Wildtierschutz am 23. März 2010. Veröffentlicht in Medien - Radio

In der Schweiz erkranken immer mehr Füchse, Dachse und andere hundeartige Wildtiere am Staupe-Virus. Die Krankheit verläuft oft tödlich. Letztes Jahr tauchten die ersten Fälle auf, mittlerweile sind Fälle aus mehreren Kantonen bestätigt. Die Krankheit ist auch für Hunde gefährlich.

Entgegen einer früheren Meldung gibt es im Kanton Aargau keine Ansteckungen durch das Staupevirus. Der Zürcher Jagdverwalter, der die Meldung ursprüglich verbreitet hatte, spricht nun von einem Missverständnis. Es ist aber damit zu rechnen, dass das Staupevirus noch 2010 in den Kantonen Aargau und Solothurn eintrifft. Das Virus befällt Füchse und Hunde und ist für die betroffenen Tiere tödlich.

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Die Krankheit wird durch das Canine Staupevirus (CDV) ausgelöst. Der Erreger ist ein Morbillivirus aus der Unterfamilie der Paramyxovirinae. Es ist eng verwandt mit dem Masernvirus des Menschen, dem bovinen Rinderpestvirus und dem Seehund-Staupevirus, welches für das massenhafte Seehundesterben 1988 in der Nordsee verantwortlich war. Außerhalb des lebenden Organismus bleibt der Erreger nur wenige Tage infektiös. Während er gegenüber Trocknung und Kälte recht resistent ist, wird er von allen gängigen Desinfektionsmitteln sehr schnell inaktiviert.

Tagesschau vom 22.03.2010

 

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