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Forderungen

 »Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.« Immanuel Kant, deutscher Philosoph

11
Aug

Wolfstoleranz

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Aktionen - Forderungen

Weiterlesen...Ist der Wolf in der Schweiz erwünscht oder nicht? Diese Frage muss man sich stellen, besonders im Jahr der Biodiversität. Wenn ja, sollte man entsprechend mit ihm umgehen. Toleranz ist angesagt, in der dem Wolf sein Lebensraum aufrichtig zugestehen wird und Unfälle vergütet werden (nur bei Herdenschutzmassnahmen geschützten Tieren), genauso wie man andere Naturereignisse bei Schadensfall auch vergütet.

Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass hautpsächlich die "Nutztierhalter" die Eindringlinge in den Lebensraum der Wildtiere sind. Die Berge sind Wildnis und nicht nur Wohlfühloasen, wo gewisse Tierhalter ihre "geliebten" Tiere schutzlos parkieren, um sie im Herbst dem Metzger bringen zu können. Der Staat sollte die Bauern und Schafhalter zwingen, ihre Tiere besser zu schützen. Sie bringen ihr Vieh in den  traditionellen Lebensraum der Wildtiere, also müssen sie es auch vor den Wildtieren schützen, die in der Wildnis den Vortritt haben. Wenigstens diesen beschränkten Lebensraum muss man den Wildtieren doch zugestehen!

Dass der Wolf ein Wildtier ist, war von Anfang an bekannt. Dass er Schafe und ev. Rinder reisst auch. Hätten die Rinder ihre Hörner noch, könnten sie sich effektiv verteidigen. Das Gehörn einer Kuh ist eine Verteidigungswaffe, Schmuckstück, Teil des Verdauungsorgan und Statussymbol. Ein Senken des Gehörns zeigt dem Angreiffer auf was er sich einlässt und dient somit auch zur Abschreckung. Kühe greifen in der Regel nicht an, ausser in Stresssituationen z.b. eine besorgte Mutterkuh, ein gereizter Stier oder Wolfsangriff.  90 % der Schweizer Kühe sind heute enthornt, was eine Verstümmelung, Entwürdigung und Tierquälerei ist! Milch, Käse, Butter, Yogurth usw. von enthornten Kühen ist eigentlich  ein minderwertiges , krankmachendes und degeneriertes Produkt!

03
Aug

Subventionismus

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Aktionen - Forderungen

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In der Schweiz gibt es aktuell etwas über 10'000 Schafhalter, die sich um ca. 420'000 Schafe kümmern. Rund 250'000 davon und 20'000 Ziegen werden im Sommer in den Alpen gesömmert, weniger als die Hälfte davon behirtet. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit etwa 100'000 Gämsen und Steinböcken.

Pro Saison verunfallen im Schnitt 8000 - 12'000 Schafe in den Bergen (Studie WWF 1996) die meisten davon weil sie nicht von den Schafhaltern und Hirten beaufsichtigt werden. Sie sterben durch Krankheiten, Abgründe, Steinschlag, Zäune, Blitz, Hunderisse, Verletzungen usw.

2009 wurden 11 verschiedene Wölfe in der Schweiz genetisch nachgewiesen (M16, M19, M20, M21, M22, M23, M24, M25, M26, F5, F6) und zwar in 11 Kantonen. Die total rund 20 an der Zahl in der Schweiz verkehrenden Wölfe haben 2008 nur 177 "Nutztiere" gerissen. Im laufenden Jahr 2010 sind es bis zum 27.07.2010 genau 54 Schafe.

Für über 98% aller verstorbenen Schafe im langjährigen Jahresdurchschnitt (während der Sömmerung in den Bergen) kann der Wolf nicht verantwortlich gemacht werden.

24
Jul

Wann kommt eine gerechtere Jagd?

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Aktionen - Forderungen

Weiterlesen...Mit grosser Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass Pro Natura auch die Auffassung vertritt, dass die Jagd in der Schweiz modernisiert werden muss.

Nach dem Studium einiger Statements zur Jagd von einigen der Befragten im aktuellen Print-Magazin von Pro Natura vom Juli 2010 kommt auch der Verein Wildtierschutz Schweiz zum Schluss, dass der Fisch vom Kopfe her stinkt!

Es ist unabdingbar, dass die Jagd in der Schweiz aus den wirren Phantasien bestimmter Jäger geholt wird und gesamtschweizerisch nach unabhängigen, modernen wildbiologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ethischen und moralischen Gesichtspunkten geregelt wird. Es herrscht schweizweit kantonsübergreifend ein durchtriebenes Chaos auf dem Buckel empfindsamer Lebewesen und der Bevölkerung.

Beispiele gefällig?

  • Friedliche fotografierende Spaziergänger werden z.b im Kanton Graubünden während der Niederjagd auf den auf der Roten Liste stehenden Feldhasen von Jägern mit Schusswaffen bedroht und mit Aussagen konfrontiert; "Sähe ich hier einen Luchs, gäbe es einen schönen Bettvorleger".
  • Während die Biologin und Jägerin Karin Hindenlang, Mitglied im Pro Natura Zentralvorstand in Zürich, davon träumt, dass die Jagd ein Menschenrecht sei.
  • Reinhard Schnidrig, Leiter der Abteilung Jagd beim Bafu in der Hauptstadt behauptet derweilen, dass der Mensch ein Anrecht aufs Jagen hat, nicht aber auf Beute. Sein Motto: "Nie ist das Töten mein Ziel, das Beute machen aber schon".  Wieso geht er dann nicht Beeren sammeln?
  • Der sympathische Herr Christian Siegenthaler, Wildhüter im Kanton Bern, gibt gar keine genaue Antwort mehr auf die Frage: "Was fasziniert Sie an der Jagd?"
  • Und der Präsident von Jagd Schweiz, Herr Egli Hanspeter aus St. Gallen, geht ausgewählte Wildtiere ernten!
23
Mär

Jagd- Abschaffungen

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Aktionen - Forderungen

Abschaffung der Nach(Sonder)jagd, Fallen- und Passjagd und Verbot der Vogeljagd. 

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Mensch und Tier sind gleichwertig, beide haben das Recht auf Leben und das Recht auf Respekt. Je hilfloser ein Lebewesen, ob Mensch oder Tier, je grösser ist sein Recht auf Unterstützung und Schutz. Menschen haben die Verantwortung, mit Lebewesen würdevoll umzugehen.