• Jagd Kritik
  • Jagd Kritik
  • Jagd Kritik
  • Jagd Kritik

verschiedenes

Husten bei Hirsch und Hase? Bekommen auch Wildtiere eine Erkältung?

Weiterlesen...Viele sind erkältet! Husten und Schnupfen, grippale Infekte und Fieber breiten sich gerade aus: Deutschland schnieft und niest. Selbst der Bundeskanzlerin blieb vor wenigen Tagen die Stimme weg. Doch was ist mit Reh und Rothirsch, mit Fuchs und Feldhase? Können unsere heimischen Wildtiere auch eine "Erkältung" bekommen? "Wer Wildtiere intensiv beobachtet, erkennt: Sie husten, schniefen und haben Triefnasen wie wir", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Gerade in Notzeiten im Winter, wenn das Futter knapp ist und die Kälte sie quält, ist auch das Immunsystem heimischer Wildtiere schneller angegriffen. Ein schwaches Immunsystem verschlimmert Erkrankungen, denn Wildtiere können ja nicht einfach in die Wald-Apotheke gehen und Antibiotika kaufen. Aber eine klassische Erkältung wie der Mensch haben Wildtiere nicht.

"Vögel sind keine Müllschlucker"

Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt davor, Vögel im Winter mit Essensabfällen zu füttern. «Exotische Gewürze und Salz können schon in kleinen Mengen zum Tod führen», sagte die Sprecherin der Stiftung, Eva Goris. Alle Küchenabfälle und Speisereste seien für die Vogelfütterung absolut tabu. «Vögel sind keine Müllschlucker», sagte Goris. Frostsicheres Winter-Fettfutter mit einem hohen Anteil von Sonnenblumenkernen, Hanf und Erdnüssen eignen sich dagegen sehr gut, um die gefiederten Wildtiere durch den Winter zu füttern. Weichfresser wie Amseln, Singdrosseln und Rotkehlchen bevorzugen getrocknete Beeren und Äpfel.

In der Schweiz lebt der Uhu gefährlich

Weiterlesen...In der Schweiz sterben so viele Uhus durch Stromschlag an Freileitungsmasten, dass die Art regional vom Aussterben bedroht ist. Das zeigt eine Studie der Universität Bern im Wallis. Während die Uhu-Bestände in weiten Teilen Europas leicht ansteigen, stagnieren sie in der Schweiz oder sind gar rückläufig. Nur etwa 10 Prozent der Uhus im Wallis überleben das erste Jahr. Jedes vierte Tier stirbt durch Stromschlag an veralteten Freileitungsmasten, welche den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen.

Im Wallis lebt nur eine kleine Population von etwa zehn Brutpaaren der größten Eulenart Europas. Die Forscher der Universität Bern und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach markierten junge Uhus mit Sendern und verfolgten sie nach dem Ausfliegen mittels Satellitentelemetrie. In einem zweiten Schritt entwickelten sie ein demographisches Modell, in dem die Telemetriedaten, Informationen zur Populationsentwicklung und zum Bruterfolg sowie zum Alter von tot gefundenen Individuen einflossen.

Kobolde im Haus – was tun gegen Siebenschläfer?

Weiterlesen...

Der Schweizer Tierschutz STS weist darauf hin, dass Schläfer zu den bedrohten Tierarten gehören.

Aktuell sind Sieben- und Gartenschläfer in den folgenden Kantonen geschützt: AG, AI, BS, BE, GE, GL, OW, SH, TI, TG, VD und ZG. In den übrigen Kantonen sind die Schläfer nicht besonders geschützt, gehören aber auch nicht zu den jagdbaren Arten, während die Haselmaus in der ganzen Schweiz geschützt ist. 

Wer ist der Wolf?

Wölfe in der Schweiz, die Haustiere angreifen und dann geschossen werden: Die Emotionen gehen hoch. Die einen wollen die Wölfe, die anderen schiessen sie ab. NETZ NATUR widmet sich den Hintergründen eines Konflikts und stösst dabei auf verblüffende Erkenntnisse.

Die Wildschweinhysterie und ihre Verursacher

Weiterlesen...Zunehmend geistern Berichte durch die Medien mit Titeln wie: „Wildschweinschwemme“, „Schäden durch Wildschweine“ und „Mehr Wildschweine schießen“. Immer wieder wird darin auf die angebliche Notwendigkeit einer intensiven Bejagung von Wildschweinen hingewiesen. Die „Scharzkittel“ hätten sich über Gebühr vermehrt, woraus wiederum eine unmittelbare Bedrohung für die Landwirtschaft oder gar für Leib und Leben der Schweizerinnen und Schweizer abgeleitet wurde.

Nicht nur in der Jägerpresse werden die jagdlichen Streckenzahlen als Indikator für Zu- oder Abnahme der Wildschweinpopulation herangezogen. Da in den letzten Jahren die Zahl der von Jägern erlegten Wildschweine kontinuierlich anstieg, wird ein dramatisches Populationswachstum konstatiert.

Achtung Autofahrer, Rehe im Verkehr!

Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt vor verliebten Böcken. Die hochsommerliche Hitze bringt die Hormone der Rehe in Wallung! „An schwülen Tagen, vor allem wenn ein Gewitter in der Luft liegt, lockt die Ricke den Rehbock jetzt mit Fieptönen und einem Duftsekret, um dem Bock ihren Paarungswillen zu signalisieren“, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Der Bock, vom aufreizenden Duft und dem Liebesgeflüster der Ricke fremdbestimmt, nimmt blindlings die Verfolgung auf und jagt hinter dem weiblichen Tier her. „Dabei können verliebte Rehe Autofahrern gefährlich werden“, warnt Münchhausen.

Männer-WG`s und Damen-Runden: Im Rudel lässt es sich sicher leben

Weiterlesen...Der Rothirsch lebt nicht gern allein. Getreu dem Motto des Fußball-Songs „You`ll never walk alone“, der weltweit in den Fan-Kurven zu hören ist, funktioniert das Rudel-Prinzip bei Rothirschen: Man(n) steht zusammen!

Essbare Gefahr: Der Fuchsbandwurm

Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, doch er ist weder Füchsen noch anderen Tieren gefährlich, aber dem Menschen. Der Mensch kann an der alveolären Echinokokkose erkranken, bei der parasitäre Larvenstadien tumorähnlich zur Zerstörung der Lunge, des Gehirns oder der Leber führen, bis hin zum tödlichen Leberversagen. Weil zwischen Infektion und Ausbruch von Krankheitserscheinungen über zehn Jahre liegen können, sind Diagnose und Therapie erschwert.
 
Wie können wir uns schützen?

  • Bodennah wachsendes Obst und Gemüse sowie Pilze nicht roh verzehren: Abgetötet wird der Erreger erst durch Erhitzen auf über 60 Grad Celsius. Die Lagerung in der Tiefkühltruhe, Desinfektionsmittel oder Alkohol zerstören den Parasiten nicht.
  • Füchse nicht durch Fallobst oder Speisereste in offenen Mülltonnen oder auf dem Komposthaufen anlocken.
  • An das Händewaschen nach dem Sammeln und der Gartenarbeit denken.
  • Beim Kontakt mit dem Fell infizierter Tiere (wie Hunde, Katzen) können Fuchsbandwurmeier auf den Menschen übertragen werden.
  • Mäuse jagende Katzen und Hunde regelmäßig entwurmen.

Adler-TV: Brutgeschäft live und in Farbe

Weiterlesen... Erst vor kurzem ist das Schreiadlerpaar nach zweimonatiger anstrengender Reise aus dem Winterquartier im südlichen Afrika wohlbehalten ins Naturreservat Teici in Lettland zurückgekehrt. Mit Balzrufen und imposanten Girlandenflügen warben die Tier um einander – mit Erfolg: Die zwei gerade gelegten Eier werden jetzt vom Schreiadler-Paar im sorgfältig mit Laub und frischen Zweigen ausgepolsterten Horst in 15 Meter Höhe bebrütet. Per Live-Kamera ist ein Blick in das Zuhause der Schreiadler jederzeit möglich.

Schwanger im Wald

Weiterlesen...

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt erklärt. Die Deutsche Wildtier Stiftung nimmt das zum Anlass, auf die Situation heimischer Wildtiere aufmerksam zu machen. Begleiten Sie mit der Deutschen Wildtier Stiftung den unbekannten König der Wildtiere – den Rothirsch – durchs Jahr.

 
Mensch und Tier sind gleichwertig, beide haben das Recht auf Leben und das Recht auf Respekt. Je hilfloser ein Lebewesen, ob Mensch oder Tier, je grösser ist sein Recht auf Unterstützung und Schutz. Menschen haben die Verantwortung, mit Lebewesen würdevoll umzugehen.